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Freikampf (Chayu Taeryon)

Der Freikampf ist die dritte und auch anspruchvollste Diziplin des Taekwon-Do.

Desshalb erlernt man ihn erst wenn man schon Sicher ist im Umgang mit den verschiedenen Arm- und Beinangriffen und den Verteidigungsstellungen ist. Aber vom ersten Training an wird man durch unzählige Partnerübungen auf den Freikampf vorbereitet. Das beginnt mit streng festgelegten Übungsabläufen (ab Weissgurt) und endet beim Einschrittkampf (ab Grüngurt), bei dem der eine Partner einen immer festgelegten Faustangriff zum Kopf durchführt und der andere diesen Angriff mit allem seinem erlernten und zur Verfügung stehenden Wissen parieren und kontern muss. In dieser Reaktion steckt schon sehr viel Kreativität. Dies alles führt schliesslich zum Freikampf (ab Blaugurt) der ein sportlicher Wettkampf zwischen beiden Partnern ist.

Die Regeln sind sehr streng, um zu verhindern dass Verletzungen auftreten. Jede Technik muss kraftvoll durchgeführt werden und dann aber einige Zentimeter vor dem Partner abgestoppt werden. Verboten sind aus diesem Grund schwer zu kontrollierende Techniken (z.B. Fingerspitzenstösse Gwan-su) und auch empfindliche Körperstellen wie der Hals oder der Unterleib. Gewertet werden nur erfolgreiche Angriffe mit dem Fuss zum Kopf oder mit der Faust zum Sonnenpunkt oder die erfolgreiche Abwehr solcher Angriffe.

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