Black Belt Center Karlsruhe Kwon Jaeh Wha Taekwon-Do
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Taekwon-do, was ist das?

Taekwon-do ist eine alte koreanische Kampfkunst. Sie ist eine waffenlose Selbstverteidigung, deren zahlreiche Techniken aus einer variationsreichen Anwendung von Schlägen und Stößen mit fast allen Teilen der Hände, Arme, Beine und Füße besteht. Das Erlernen dient in erster Linie der eigenen Persönlichkeitsentfaltung.

Das Tae beschreibt alle Fußtechniken wie Springen, Schlagen und Stoßen unter Ausnutzung aller Möglichkeiten der Beine. Der koreanische Name für die Faust ist Kwon und steht in diesem Zusammenhang für alle Schläge und Stöße sowie Anfangbewegungen mit Armen und Händen.

Allen asiatischen Kampfkünsten liegt eine Philosophie zugrunde. Diese beinhaltet unter anderem eine bestimmte geistige Konzeption der Lebensführung. Das Do, oft nur unzureichend mit "Weg" übersetzt, ist die Bezeichnung für alle die Dinge, Entwicklungen und Erfahrung, die über den rein sportlichen Aspekt hinausgehen.

Das Traditionelle Taekwon-Do verläuft ohne Kontakt. Die gewaltige Kraft und Effizienz der regelmäßig trainierten Techniken würde mit Kontakt beim Gegner einen nicht gewollten Schaden verursachen. Taekwon-Do soll Körper und Geist aufbauen, nicht schädigen. Deshalb ist ein grundlegendes Element des täglichen Trainings die sogenannte Hyong. Hierbei handelt es sich um eine festgelegte Abfolge von Angriffs- und Verteidigungstechniken gegen mehrere imaginäre Gegner. Dieses Formtraining ermöglicht es dem einzelnen, auch schwierige Techniken zu trainieren und zu perfektionieren, ohne dabei andere zu verletzten oder zu gefährden. Unter Kwon, Jae-Hwa wird ein System aus 20 Formen gelehrt.

Da die Techniken wegen der damit verbunden Gefahren für den Gegner nicht am Menschen trainiert werden, bedient man sich zum Test der Effektivität des Erlernten des Bruchtestes. Hier wird mit Hand- und Fußtechniken Materie wie Holz oder Stein zerschlagen; nicht zum Selbstzweck, sondern zur Perfektionierung der Technik und zur Stärkung des Selbstvertrauens. Der Bruchtest ist kein Element des täglichen Trainings, vielmehr dient er dem Übenden als Prüfung des bisher Erreichten und wird deshalb auch nur in den Gürtelprüfungen oder bei Vorführungen praktiziert.

Im Ein-Schritt-Kampf und im Freikampf werden die erlernten Angriffs- und Verteidigungstechniken gegen einen oder mehrere sich bewegende Gegner angewendet. Die harte Reglementierung soll die Übenden optimal schützen und zu Disziplin, Fairness und Höflichkeit - auch im Rahmen einer Auseinandersetzung - beitragen. Der Kampf im Taekwon-Do fördert Ausdauer, Kreativität und Wahrnehmungsfähigkeit; Mut und Widerstandskraft werden trainiert. Der Schüler lernt, Verantwortung zu übernehmen und für seine Handlungen und Ansichten einzustehen. Im Laufe der Zeit erkennen der Schüler und sein Umfeld, daß sich intensives Taekwon-Do-Training auch auf die anderen Lebensbereich wie Schule, Beruf und Privatleben positiv auswirkt.

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